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Die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung

Interessenten, die Preise und Leistungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen wollen, werden schnell festellen, dass die Unterschiede der einzelnen Anbieter am Markt sehr groß sind, so dass ein Vergleich schwierig und fast unmöglich ist. Gerade deshalb ist hier vor einem Online-Abschluss gar zu warnen. Wer sicher gehen will, wendet sich an einen versierten Experten von Berufsunfaehigkeitsversicherung.org, denn ein solcher Rat ist für den Abschluss einer BU-Versicherung unbedingt notwendig. Für Verbraucher ist das Thema rund um die BUV zu komplex, so dass es schon fatal wäre, wenn hier wichtige Details außer Acht gelassen würden. Wer sich für eine BU entscheidet, benötigt einen optimalen Versicherungsschutz. Und diese Optimierung wird nur durch eine Analyse der individuellen Risikosituation erreicht.

Wer sich für den Abschluss einer BU-Versicherung entscheidet, darf hierbei nicht nur auf einen günstigen Beitrag setzen, vielmehr gilt es, auch ein Augenmerk auf die vertraglichen Bedingungen zu legen. So ist es in fast allen Fällen vorteilhafter, wenn Versicherungsnehmer einen Beitragszuschlag akzeptieren. Im Anschluss daran hat der Versicherungsnehmer nämlich die Möglichkeit, mit seiner Gesellschaft zu vereinbaren, dass dieser Mehrbetrag wieder entfallen soll, sobald es zu einer Ausheilung der Krankheit gekommen ist. Eine solche Vereinbarung kommt der Versicherungsnehmer wesentlich günstiger als ein festgelegter Vertragsausschluss für bestimmte Krankheiten.

Ein weiterer Punkt, dem Versicherungsnehmer Beachtung schenken sollten, ist der Beruf. Dieser sollte nämlich auch während eines Erziehungsurlaubs als Maßstab für die Anerkennung der Berufsunfähigkeit dienen. Der Grund zur Beachtung liegt in der Tatsache, dass Hausmänner bzw. Hausfrauen lediglich einen eingeschränkten Schutz genießen. Weiter sollte auf die Vertragslaufzeit geachtet werden, da heute vielfach erst mit 55 Jahren eine Berufsunfähigkeit eintritt. Wer hier den Vertrag so früh auslaufen lässt, verliert seinen Versicherungsschutz. Gleiches gilt für die Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente. Versicherungsnehmer sollten hier Vereinbarungen mit ihrer Gesellschaft treffen und die Rentenhöhe bei 75 Prozent ihres Nettoeinkommens festlegen, das der Versicherte in seinem 45. Lebensjahr verdient.

Vorteilhaft sind zudem Vereinbarungen über den Einschluss einer Höherversicherung sowie an eine Anpassung des Vertrages bei einer späteren Heirat oder bei einer Geburt. Alle Veränderungen sollten ohne eine erneute Gesundheitsprüfung durchzuführen sein. Wer unter Vorerkrankungen leidet oder sich gerade in ärztlicher Behandlung befindet und einen Risikozuschlag durch seinen Versicherer oder gar eine Ablehnung vermutet, sollte vorab eine Risikovoranfrage stellen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen „Antrag auf Probe" zu stellen. Dies hat den Vorteil für den Versicherungsnehmer, dass zwischen ihm und der Gesellschaft kein „echter Versicherungsvertrag" zustande kommt. In diesem Fall bleibt der Datenschutz für den Versicherten erhalten, die Ablehnungsgründe dürfen nicht an andere Gesellschaften weitergeleitet werden. © Copyright bei Berufsunfaehigkeitsversicherung.org

10.06.2011 | Rubrik: Ratgeber

Das (befristete) Leistungsanerkenntnis in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?